STEOP13FEI.htm Material und LINKsammlung zur STEOP HGFei LAUFEND IM UMBAU!! SS13 DORT FINDEN SICH AUCH TERMINE!
Auf dieser Seite (SteOP TeilnehmerInnen bitte bookmarken!) werden LINKS und Informationen bereitgestellt, die laufend ergaenzt werden, im Laufe der Vorlesung.
Spaeter wird diese Seite mit zunehmendem Umfang auch besser strukturiert sein. Organisatorische Fragen werden eher via MOODLE geklaert.
Teilnehmer sind ermutigt, interessante Links an hans.feichtinger@univie.ac.at zu schicken, die andernen helfen koennten bzw. zum Thema passen.
Weitere LINKS: steoplinks.htm
VORBEREITUNGS- bzw. Uebungsmaterial: ab 16.4. freigeschalten... < neu !!
Beispiele der StEOP des vorigen Semesters (Cap+Schichl) sind hier zu finden: TERMIN 1 , TERMIN 2a, Termin 2b ,
ALLGEMEINES LINK: EMA-ws1213
Studienassistentin Sarah Hendorfer schreibt mit (7.4.):
Wie auch die letzten Semester, wird es auch heuer wieder sogenannte Fragestunden zur EMA geben. Diese sollen den Erstsemestrigen eine Möglichkeit bieten, Fragen zum EMA-Stoff an je zwei TutorInnen zu stellen. Die Fragestunden finden dieses Semester (wieder) geblockt statt, das bedeutet an je zwei Termine vor einer EMA-Prüfung. Das hat letztes Semester sehr gut funktioniert, da die meisten StudentInnen diese Möglichkeit doch erst eher etwas kurzfristiger (und nicht schon z.B. einen Monat vorweg) nutzen. Ich habe die jeweilige Termine bereits auf die Homepage gestellt (unterhalb der Workshops). Hier nochmal der Link: http://plone.mat.univie.ac.at/studium/studienbeginn/ss13/workshops
LITERATUR:
STANDARD-Buch zum Thema stammt von Schichl/Steinbauer, ev. Sammelbestellung bei einem lokalen Buchhaendler:
KONVENTIONEN fuer dieses Dokument: CH soll "challenge" andeuten, Fragen zum Nachdenken und Diskutieren, auch miteinander!
ZIELE des MATHEMATIKSTUDIUMS
Bachelor-Master Studium, Lehramt, Zusatzausbildung f. andere Studien etc.
Teilgebiete des Faches MATHEMATIK
Analysis, Lineare Algebra, Stochastik,...
VORAUSSETZUNGEN f.d. ANALYSIS Kurs (und daher auch f.d. StEOP Test) :
siehe Analysis Seite von B.Kroen: http://homepage.univie.ac.at/bernhard.kroen/Analysis.html
Die folgende Liste
enthält Dinge, die in der Einführungen in Analysis und Lineare Algebra
vorausgesetzt werden. Sie sollten diesen Stoff aus der Schule bzw. aus
der Einführungen in das mathematische Arbeiten mitbrinbgen:
- Umformen von Bruchtermen/Gleichungen und Ungleichungen (Kürzen,
Erweitern, auch Partialbruchzerlegung), binomischer Lehrsatz
- math. Terminologie und Abkürzungen: o.B.d.A., w.z.z.w., q.e.d., etc.
- Summen- und Produktschreibweise auch mit mehreren Indizes,
Doppelsummenschreibweise
- elementare Mengenoperationen inkl. symm. Differenz und de Morgan
- Logik: und/oder, Quantoren, Negation von komplexeren Aussagen (auch in
Textform), Implikation (einseitig, zweiseitig)
- Beweisverfahren: Unterschied von direkt/indirekt, vollst. Induktion,
Kettenschluss, Fallunterscheidung, Gleichheit von Mengen (Element von
links muss rechts enthalten sein und umgekehrt)
- Algebra: Gruppen, Körper; Was bedeutet "abgeschlossen bzgl. einer
Verknüpfung"?
- Funktionen: surj., inj., bij., Monotonie, Betrag, Signum,
Umkehrfunktion, Verknüpfung, Mächtigkeit von Mengen (Bsp. nat. Zahlen N
und 2N gleichmchtig)
- Partielle/totale Ordnung, Ordnungsvollstaendigkeit (Supremumseigenschaft),
sup/inf, max/min
- Zahlenbereiche: relle Zahlen zumindest auf schulmathematischen Niveau
wie: rational=periodisch, irrational=nicht periodisch; Umwandeln:
periodisch-rational (und retour)
- komplexe Zahlen mit kartesischen und Polarkoordinaten, geometrische
Interpretation von Addition und Multiplikation, Faktorisieren von
Polynomen (Fundamentalsatz der Algebra ohne Beweis)
- Primzahlen: Eindeutigkeit der Primfaktorzerlegung; Existenz unendlich
vieler Primzahlen
- analytische Geometrie: Parameterdarstellung von Geraden und Ebenen,
Gleichungen von Geraden in der Ebene und von Ebenen im Raum, Punkte und
Vektoren
Mathematische Sprech und Schreibweisen:
Im Buch SSt (Schichl-Steinbauer) wird ausführlich über die mathematischen Sprechweisen diskutiert, aber die mathematischen Symbole haben zwei weitere Bedeutungen: Manchmal dienen sie lediglich zur schriftlichen Darstellung von math. Sachverhalten
Die Mathematik hat genauso wie andere Wissenschaften oder Kultur-Aktivitäten ihre eigene stenografische Ausdrucksweise gefunden. Chemiker haben ihre Formeln, Musiker haben die Notenschrift (neben den traditionellen, klassichen Noten gibt auch graphische Notationen). Selbst die Darstellung von Zahlen, wie wir sie heute verwenden, sind das Ergebnis einer langen Entwicklung, man denke nur an die römischen Zahlen (und die Schwierigkeit, mit diesen Zahlen zu rechnen).
CH 1: Argumentiere, warum man mit den roemischen Zahlen so "schlecht" arbeiten kann!?
Wir werden immer wieder damit konfrontiert werden, dass es spezielle Symbole gibt, die manchmal das Operieren (man spricht oft von algebraischen Eigenschaften) erleichten, manchmal eine Art Kurzschrift, aber in vielen Fällen gibt es alternative Darstellungsformen, z.B. Diagramme, etc.., und natürlich in jüngerer Zeit auch die Möglichkeiten des Computers (Animation, Farben, etc., Dinge die oft nicht auf der Tafel dargestellt werden können).
als Beispiel: Zitat aus einer soeben erschienen Publikation (nur zur Illustration der Möglichkeiten)
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2. |
Lifted generalized permutahedra and composition polynomials
Original
Research Article
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Psychologische Aspekte des Mathematik-Lernens
Das ist natürlich KEIN Prüfungsstoff (wird noch deklariert), aber trotzdem wichtig!
Praktische Aspekte des Mathematik-Lernens
Ist es wichtig, regelmäßig in die Vorlesung zu kommen? Einfache Antwort: Ja! Im eigenen Interesse (nicht weil ich so gerne großes Publikum habe). Ich werde oft Vergleiche bringen, die nicht aufgeschrieben sind, auf spontane Fragen eingehen, mit "Händen und Körpereinsatz" (z.B. geometrische) Sachverhalte vor Augen führen, das "muss man gesehen haben" um es schnell zu erfassen. Man kann natürlich auch viel Lernstoff durchackern, um selber zu entsprechenden räumlichen Vorstellungen (beispielswiese) zu kommen, aber normalerweise ist das viel mühevoller.
Soll man eine eigene Mitschrift anfertigen? Die Antwort darauf ist in klares Ja! Bitte unbedingt soviel wie möglich mitschreiben, und die Mitschriften in einer Mappe sammeln, chronologisch geordnet, mit Kennzeichnung von wichtigen Kernaussagen. Am besten noch am selben Tag oder am Ende der Woche zusammenfassen, was gemacht wurde, was man nun dabei gelernt hat, und auch feststellen, was möglicherweise unverstanden geblieben ist.
In der heutigen Zeit funktioniert die Informationsvermittlung verstärkt über das Internet. Viele Informationen, die man früher internalisieren musste, sind heute im Moment des Bedarfs abrufbar. Umso wichtiger wird es zu wissen, welche Fragen man stellen kann, wo man sich zuverläßliche Antworten holen kann und wo man eventuell vorsichtig sein kann. Diese Resource wird sich in den kommenden Jahren noch enorm verstärken und in der praktischen Nützlichkeit noch erheblich verbessert werden. Eine Seite wie Wolfram-alpha ist imstande, erstaunliche Fragen zu beanworten (nicht nur die Kreiszahl pi auf viele Stellen darzustellen, oder probieren Sie einfach "e" einzugeben).
Mathematische Software existiert in vielfältiger Form, von Geograbra, über MATHEMATICA und MATLAB zu diversen Spezialprogrammen. Man kann sich nicht mit allen vertraut machen, aber einige (bzw. die wichtigsten davon) sollte man kennen bzw. jedenfalls wissen, wofür sie eingesetzt werden können.
Ich werde mich bemühen, jeweils klarzumachen, welche Dinge einfach übernommen/gelernt werden sollten, welche eigenständig erarbeitet werden können, wie mit dem Material umgegangen werden soll (mein wiederkehrender Expeditionsvergleich soll helfen, zu verstehen, was ich meine!).
more to come! hgfei (in Arbeit, 3.3.2013)
Wie wird Mathematik betrieben?
mit Bleistift und Papier !
auf der Tafel
im Kopf
mit Händen und Füßen
am Rechner, mit Hilfe von mathematischer Software, wie z.B. Geogebra
mittels Excel Sheet? (man beachte die verschiedenen Typen von Eintragungen, Sortierbarkeit, etc.);
Mittels Online Rechenportalen, wie WOLFRAMALPHA (PC, etc.);
?? weitere Vorschläge ??
Wie wird Mathematik aufgeschrieben?
Zum SCHREIBEN von Mathematik
wird vorzugsweise das
LATEX System verwendet, das jede/r MathematikerIn beherrschen
sollte, jedenfalls in den Grundzügen.
Wo wird Mathematik angewendet?
Schule, Universität, Naturwisschenschaften, Technik, Wirtschaft und Finanz, Biologie, Statistik, Verkehrswesen, Metereologie, Architektur, Medizin, digitale Medien,... überall...
Falsche Meinungen über die Mathematik?
Mathematics is boring! Mathematics is abstract! Mathematics is difficult to understand. Mathematics is about formulas, and at the university you will do more complicated formulas. Mathematicians are the perfect book-keepers.
Wie kann ich mich am besten auf die Prüfung vorberereiten?
Durch Teilnahme an der Vorlesung, Erstellen einer eigenen (handschriftlichen) Mitschrift
Mitmachen bei möglichst viele Workshops
Diskussion mit KollegInnen
Beobachtung dieser WEB-page
SCHULSTOFF-Zentralmatura-BIFIE
SELBST-TEST (Einstieg!) bzw. Brückenstoff!
Hier sollen später TEST-Fragen, die zur Vorbereitung auf die Prüfung nach dem Ende der STeOP dienen können.
Fixer Prüfungsstoff, mit dem auf jeden Fall zu rechnen ist (wird noch entsprechend ausgeführt werden) bzw. im MOODLE System!
Durchführung von Induktionsbeweisen, direkte und undirekte Beweisführung, ...
PARABELRUTSCHE an der TU München (Mathematik): als Beispiel dafür, dass es leicht ist, hinunterzukommen, und nicht möglich und erlaubt hinaufzurutschen!
3 = 5 impliziert die Gueltigkeit von 3 + 5 = 5 + 3 impliziert: 8 = 8 (wahr), aber diese Schlussweise ist NICHT UMKEHRBAR!

http://www.mat.univie.ac.at/~herman/lectures/ws2012.html : LINKS zu PROBEBEISPIELEN von Prof. Schichl (WS 2012/13)
Ordnungsrelationen, lexikographische Ordnung: http://www.afz.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen08.c.2237.de
(ist nicht so einfach, wie man glaubt, es gibt mehrere DIN Normen bzw. die oesterr. Tel.Buch Ordnung [die streng genommen keine lexikograph. Ordnung ist!])